AK Applied Kinesiology

 

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Dozenten:

Dr. Hans Garten, Dr. Ulrich Angermaier, Dr. Christoph Balk u.a.

 

© Dr. Hans Garten

   

Für Ärzte und Physiotherapeuten


Anmeldeformulare:

Hamburg

München


Wochenend-Ausbildung
4-Tages-Block-Ausbildung
in Hamburg und München


1 Ziel
Die Grundausbildung zum A-Diplom
der Deutschen Ärztegesellschaft für
Applied Kinesiology

 

Alle Kursteile auch einzeln buchbar!


Weitere Informationen zu Preis- und Anmeldeformalitäten,
sowie zu ärztlichen Fortbildungspunkten,
erhalten Sie gern auf Anfrage.

 

 

 

 

Diplomate in

PROFESSIONAL APPLIED KINESIOLOGY

Ausbildungsprogramm

 

 

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KURSFOLGE DES PROGRAMMS

Das Kurrikulum für ein Diplom Applied Kinesiology - Manuelle Medizin (nach 248 Std) ist für alle Berufsgruppen, die manualmedizinisch arbeiten (Ärzte, Physiotherapeuten) identisch. Kurse gleichen Namens sind anrechenbar für das naturheilkundlich-allgemeinmedizinische Diplom. Die Pflichtkurse hierfür können aus der Webseite der DÄGAK (www.DAEGAK.de) ersehen werden. Für die Diplomate-Prüfung des ICAK sind 300 Stunden erforderlich, welche mit Wahlkursen wie auf dieser Seite aufgeführt, komplettiert werden können.

 

 

 

AK-Praxis-Diplom und AK-Diplom Manuelle Medizin

Das manualmedizinisch orientierte Programm umfasst 248 Unterrichtseinheiten. Nach dem Abschluss der ersten Woche (76 UE) kann das AK-Praxis-Diplom erworben werden. Nach insgesamt 248 Std. Ausbildung können Sie entsprechend dem auf der gegenüber liegenden Seite ersichtlichen Kurrikulum das AK-Diplom Manuelle Medizin erwerben.

 

Prüfung zum Diplomate des ICAK

Voraussetzungen für die Anmeldung zur Diplomate-Prüfung des ICAK sind mindestens 4000 Ausbildungsstunden bis zu einem Diplom, das zur medizinischen Diagnose ermächtigt. Jeder Arzt und Zahnarzt erfüllt diese Bedingung automatisch. Die Prüfung zum Diplomate des ICAK kann nach 300 Unterrichtseinheiten und 3 AK- Ausbildungsjahren absolviert werden. Zur Anmeldung zur Prüfung beim ICAK müssen zwei Veröffentlichungen von Arbei- ten über AK nachgewiesen werden. Weitere Informationen s. www.ibe-icak.org

 

SEMINARWOCHE 1

Sie können in der ersten Seminarwoche das AK-Praxis-Zertifikat der DÄGAK erwerben Nach einer Einführung in die Grundtechniken der Applied Kinesiology werden die Diagnose- und Therapietechniken bei systemischen Störungen wie Allergien, Dysbiosen, Umwelt- und Inweltbelastungen, welche in jeder medizinischen Praxis relevant sind, gelehrt. Wir vermitteln die grundlegenden manuellen Techniken am Becken und der Wirbelsäule, die sowohl für manuell arbeitende Therapeuten als auch für Allgemeinmediziner und Zahnärzte Voraussetzung für das Verständnis der strukturellen Seite der Triad of Health sind, sowie Akupunkturtechniken, die spezifisch sind in der AK.

 

Teil A

AK-Einführung (16 UE)

• Geschichte der AK

• Triad of Health: Die AK als ganzheitliches Diagnosessystem

• Die Prinzipien des Muskeltests

• Die wichtigsten Untersuchungsprinzipien TL und Challenge mit Beispielen aus den Bereichen Struktur, Psyche und Chemie (Screeningverfahren)

• Praktisches Üben des Muskeltests

 

AK-Ganzheitliche Strategie (Systemische Störungen) (20 UE)

• Einführung in die wichtigsten Probleme im Sinn der Triad of Health

• Screening-Verfahren für Allergien, rheumatische Erkrankungen, Candida, Dysbiose, Toxikologie (Schwermetalle, Pestizide usw.)

• Herdgeschehen (Zahnherde, "neurologischer Zahn")

• psychosomatische Störungen

• wichtige strukturelle Zusammenhänge und Störfaktoren (das kraniosakrale System)

• Der hyperreaktive Muskel: Ursachen und Korrektur

 

Teil B

Untersuchungskurs Manuelle  Medizin (4 UE)

Es werden die Grundvoraussetzungen manual-medizinischer Untersuchung vermittelt. Die Teilnahme wird auch Teilnehmern empfohlen, die eine manualmedizinische Ausbildung haben, da auf AK-spezifische Aspekte der manuellen Untersuchung eingegangen wird.

 

AK-Manuelle Medizin 1 (20 UE)

• Faktoren des viszerosomatischen Systems

• AK-Diagnostik und Therapie von Subluxationen der Wirbelsäule

• Injury Recall Technik, Stufe 1

• Beckenfehler Category I und II

• Lig. sacrotuberale

• Ileozökalklappenläsionen

• Muskeltechniken: Faszientechnik, Spindelzelltechnik, Muster reaktiver Muskeln, Origin-Insertion-Technik, Strain-Counterstrain

 

AK-Akupunktur (16 UE)

• Grundlagen des Akupunktursystems, 5 Wandlungsphasen, „Antike“ Punkte

• B & E-Technik, Set-point-Technik zur Schmerztherapie, Suchtbehandlung, Toleranzsteigerung

• Akupunktur, AK und Manuelle Medizin bei der Behandlung des Bewegungsapparates

• Injury Recall Technik, Stufe 2 und 3

• Spezielle Anwendung von Somatotopien Ohrakupunktur, Yamamoto-Schädelakup.

 

SEMINARWOCHE 2

Die Techniken der Kraniosakraltherapie mit AK (integriert in die klassischen kraniosakralen Techniken) als Voraussetzung für die Arbeit im allgemeinmedizinisch-orthopädischen Bereich sowie im kranio-mandibulären System werden erlernt. Kraniomandibuläre Dysfunktion und ihre Wechselbeziehungen mit Störungen des Bewegungssystems werden unter differenzialdiagnostischen und -therapeutischen Gesichtspunkten betrachtet. Einen großen Stellenwert hat die Integration der erlernten Techniken in ein strategisches Konzept für die Praxis. AK-Manuele Medizin 3 komplettiert die Techniken bei propriozeptiven Störungen.

 

Teil A

AK-Manuelle Medizin 2 (20 UE)

•  Einführung in die kraniosakrale Therapie nach Upledger und Bezüge zu den AK-Techniken.

Cranial Faults: Total Compression Syndrome, Frontal Compression, Vertical und Lateral Shift, Temporal bulge, Parietal descent, Uni- versal fault, Internal und External frontal, Suturenfehler

• Fixationen

 

AK-Kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD) - Strategie manueller Behandlung mit AK (20 UE)

Die funktionell anatomischen und orthopädischen Grundlagen des kraniomandibulären Systems und seine Auswirkungen auf den Gesamtorganismus; Möglichkeiten der schnellen, interdisziplinären Differentialdiagnose und Behandlungsstrategie

• Untersuchung des kraniomandibulären Systems, klinische Funktionsprüfung des TMJ

• AK in der Diagnose der funktionellen Zusammenhänge der Kiefergelenksposition mit der Körperhaltung und vice versa

• Manuelle Behandlung von Dysfunktionen der Kaumuskulatur, hyoidalen Muskulatur und mimischen Muskulatur

• Kiefergelenkslage und kraniosakrales System inkl. Gangbild (Walking Gait)

• Triggerpunktbehandlung

 

Teil B

Strategiekurs: Neurologische Dysorganisation, IRT, Persistierende Primitive Reflexe (20 UE)

Alle gelernten Techniken werden in den Praxiskontext integriert: Rekapitulation und Erweiterung des Strategieteiles des Kurses AK-CMD

• Erhebung der relevanten neurologischen Basisdaten des Patienten: Propriozeption, vestibuläre Funktion, okulomotorische Funktion

• Rekapitulation der praxisrelevanten neurologischen Prinzipien der IRT und Rekapitulation der praktischen Anwendung in Stufen

• Einführung in das Konzept der Persistierenden Primitiven Reflexe PPR): Challenges: Body into Reflexposition (BID), Eyes into Distortion (EID) für persistierenden Moro-Reflex, ATNR und TLR als postural relevante primitive Reflexe

• Primitive Reflexe als Kostressoren bei IRT

• Metabolische Behandlung von Stressfolgen

• Sämtliche Aspekte werden anhand von Fallbeispielen geübt

 

AK-Manuelle Medizin 3 (20 UE)

Der Kurs vermittelt die Kenntnisse zur komplexen Therapie des kraniosakralen Systems bei Gleichgewichtsstörungen, Koordinationsstörungen sowie Schmerzsyndrome u. Bandscheibenstörungen

• Störungen im Bereich des Intervertebralforamens zervikal, lumbal (Diskusläsionen, Imbrication [Facettensyndrome])

• Beckenstörungen Cat 3

• Lig. iliolumbale

• Sakrumläsionen (Torsionen, Fixation)

• Spondylogenes Reflexgeschehen

• Anteriore BWS-Läsion

• Hidden cervical disc

  

SEMINARWOCHE 3

Sie erlernen die Diagnostik und funktionelle Therapie hormoneller Regulationsstörungen und typischer Problemerkrankungen mit den Mitteln der AK: Rezidivierende SIG-Störungen sind sehr häufig mit Stresssyndromen oder Zyklusstörungen verbunden. Schilddrüsendysfunktionen sind nicht selten mit Schulterproblemen assoziiert. Die Anwendung der Viszeralen Osteopathie ist mit Hilfe der AK differenziert und schnell (erlernbar). Viszerale Manipulationen sind auch wegen der viszerosomatischen Reflexbeziehungen aus der manualmedizinische Praxis nicht wegzudenken. Bei der Behandlung orthopädischer Störungen und von Sportverletzungen leistet die PAK Unübertroffenes.

 

Teil A

AK-Hormonelle Regelkreise (16 UE)

Die funktionellen Zusammenhänge zwischen strukturellen und innersekretorischen Störungen, hormonelle Dysbalancen: Epiphyse, Hypothalamus, Hypophyse, Thyreoidea, Parathyreoidea

• Nebenniere, Gonaden

• Steroidhormone

• Fertilitätsstörungen

• Stresssyndrom

• Dysmenorrhö

• Hypoglykämiesyndrom

 

 

AK-Viszerale Osteopathie (20 UE)

• Grundlagen der viszeralen Osteopathie: Mobilität, Motilität; Fixationen, Adhäsionen, Ptosen, Anwendung der AK-Konzepte TL Challenge für die Viszera

• Die Pathogenese nach F.X. Mayr

• Das Enteropathiesyndrom aus der Sicht Mayrs

• Die wichtigsten Bauchbefunde nach Mayr

• Thoraxorgane, Diaphragma

• Behandlung von Störungen der Leber, Gallenblase, Sphinkteren

• Magen, Dünndarm, Kolon

• Urogenitalapparat: Niere, Blase, Uterus, Prostata

• Viszerale und viszeroparietale Ursache-Folge-Ketten (Wirbelsäulensyndrome, kraniosakrale Läsionen mit viszeraler Ursache)

 

Teil B

AK-Manuelle Medizin 4 (20 UE)

Muskelläsionsketten an Synergisten und Antagonisten, Flowchart Extremitätengelenksbehandlung

•  Ligamentstörungen, Kapselstörungen, Ligament interlink

• Knorpel- und, Stauchungsverletzungen

• Schulter: Slipped bicipital tendon Ligg. glenohumeralia, coracohumerale, Kapsel, Labrum, AC- und SC-Gelenk, Frozen Shoulder

• Ellenbogen Radiusköpfchen, Epikondylopathien, Lig. anulare, Ligg. collateralia

 

AK-Manuelle Medizin 5 (20 UE)

• Hüfte Ligg. Iliofemorale, pubofemorale, Kapsel, Labrum, Tract. iliotibialis

• Knie Patellaführung, Retropatellararthrose, Kreuzbänder, Kollateralbänder, Menisken, Lig. popliteum, Fibulaköpfchen

• Fuß Fußknochen“subluxationen“: Talus, Kalkaneus, Navikulare, Kuboid Sprunggelenksbänder, Tarsaltunnelsyndrom, Metatarsalgie, Funktioneller Hallux limitus, Fasciitis plantaris, Achillodynie

• Sohlen-/Einlagenversorgung

  

ABSCHLUSSWOCHENENDE

Hospitationskurs; Repetition und Prüfung (20 UE)

Der Kurs ist Krankheitsbild-orientiert, die Themen werden im praktischen Patienten-Fallkontext erarbeitet und vertieft. Wiederholung der wichtigsten manuellen AK-Techniken. Praktische Erarbeitung der Behandlungsstrategie bei allgemeinmedizinischen, orthopädischen und schmerztherapeutischen Fällen: "Was muss ich tun,  wenn....?“

 

WAHLKURSE

Diese werden im Rahmen des Kursprogramms der DÄGAK organisiert und können als Ergänzung zu den Kursen der manualmedizinischen Grundausbildung mit Applied Kinesiology zur Diplomate-Prüfung angerechnet werden

 

AK-Orthomolekulare Medizin (16 UE)

Der Kurs will übersichtlich und schnell einen praxisnahen Einstieg in die Orthomolekulare Medizin vermitteln. Neben Basiswissen werden die Grundlagen für die Anwendung der AK in der orthomolekularen Medizin gelehrt.


Die Nutzung in der Praxis wird anhand von häufigen Krankheitsbildern (Säure-Basenhaushalt und Knochenstoffwechsel, rheumatische Erkrankungen, Allergien und Pseudo-Allergien (Unverträglichkeiten), Intoxikationen, Dysbiosen inkl. Candida, Parasitosen etc.), und mit konkreten Anwendungsbeispielen demonstriert. Wichtige Test- und Informationsmaterialen werden angeboten.

 

AK-Gastroenterologie (16 UE)

Der Darm als extrem wichtiger Teil und Schaltstelle des Immunsystems, die gesunde Verdauung und Erkrankungen des Magen-Darmtraktes und ihre Therapie sind wichtige Themen diese Kurses.

 

Eine Übersicht zu Anatomie und Physiologie der einzelnen Darmabschnitte ist Grundlage für die Darstellung wichtiger Störungen der Funktion:
ICV-Störungen, Störfelder im Darm, Histamin-, Lactose- und Fructoseintoleranz, Pseudoallergien, Mykosen, Parasitosen und bakterielle Infektionen des Gastrointestinaltraktes, entzündliche Magen-Darmerkrankungen, Reizdarmsyndrom und ihre Diagnostik und Therapie mit den Mitteln der AK sind wichtige Themen, ebenso wie die  Lebensmitteltestung mit AK. Einen wichtigen Platz nimmt auch die Leber und ihre Bedeutung für die Entgiftung ein.
Die F.X.-Mayr-Therapie und Behandlungsmöglichkeiten von Allergien und Unverträglichkeiten sind weitere Themen, neben Phytotherapeutika und anderen naturheilkundlichen Therapieansätze unter Berücksichtigung des 3E und der Konstitutionstherapie nach Aschner. Sinnvolle Labor- und Stuhldiagnostik ergänzt die Darstellung.

 

Der Kurs ist Voraussetzung für die Erlangung des österreichischen Ärztekammerdiploms in Applied Kinesiology (Funktionelle Muskeldiagnostik/ FMD)

 

Weitere Wahlkurse s. Programm der DÄGAK: www.DAEGAK.de

 

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