| Tuina-Therapie |
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Dozent: Thomas Marquardt
© Thomas Marquardt |
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Tuina-Therapie

Der Deutsche Arbeitskreis für Tuina-Therapie bietet im Rahmen von vier Wochenenden drei Basisseminare und ein Sonderseminar an.
Tuina ist der manuelle Baustein der traditionellen Medizin, mit der manuellen Medizin im westlich orientierten Therapiebereich vergleichbar. Eingebettet in das Denkmodell der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM vermittelt diese Kursreihe die Weiterentwicklung durch die fast 25-jährige Arbeit des Wiener Neurologen Prof. Dr. med. A. Meng. Alle Formen von Funktionsstörungen und der Schmerztherapie finden in der Tuina-Therapie eine ideale ganzheitlich integrierbare Behandlungsmöglichkeit.
Die Tuina-Therapie ist eine der ältesten Behandlungsformen von Krankheiten und auch Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM.
Sie ist eine manuell durchgeführte, nicht invasive Reiztherapie. In der Theorie, der Indikationsstellung und der Arbeitshypothese ist sie mit der Akupunktur identisch. Alle funktionellen und reversiblen Erkrankungen und Störungen können mit Tuina behandelt werden.
Teil der Basisausbildung in vier Seminarwochenenden ist die Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie und Theorie der Traditionellen Chinesischen Medizin (= TCM).
Im einzelnen setzt sich die Seminarreihe mit folgenden Themen intensiv auseinander:
- Meridianlehre
- Organlehre
- Yin / Yang-Lehre
- 5 Elemente-Lehre
- Grifftechniken
- Behandlungsplan
- Behandlungskonzepte etc.
Als wichtige Schmerztherapie bietet sie eine kongeniale Möglichkeit in der Kombination mit anderen manuellen Therapien, z. B. Osteopathie, Manuelle Medizin.
Angeschlossen dem Österr. Arbeitskreis für Tuina Therapie (seit 1976) und der Öster. Gesellschaft für Akupunktur und Aurikulotherapie (seit 1954).
Wirkungsweise, Meridianlehre, wichtige Meridianpunkte, Grund- und Kombinationsgriffe, Behandlungsplanung etc.
Besondere Meridianpunkte, Untersuchungsmethoden der TMC, 5 Elementenlehre, die Rolle von Qi und Xue in der Therapie etc.
- Phylogenese, Anatomie und Mechanik im Zeitraffer
- Funktion der Matrix
- Mundraum und TCM / Tuina
- Sensomotorische Verschaltungswege
- Behandlungsprogramme
Die Seminare I bis III leitet Thomas Marquardt, PT/MT und Leiter des Deutschen Arbeitskreises für Tuina-Therapie.
Das Seminar IV leitet Prof. Dr. med. A. Meng, vielfacher Buchautor zur Thematik „TCM und Tuina-Therapie“ Neurologe und Protagonist der Tuina-Therapie im deutschsprachigen Raum. Er ist Leiter des österreichischen Arbeitskreises. Thematik „TCM und Tuina-Therapie“ und Leiter der Österreichischen Gesellschaft für Tuina-Therapie seit über 25 Jahren.
Angeschlossen dem Österr. Arbeitskreis für Tuina Therapie (seit 1976) und der Öster. Gesellschaft für Akupunktur.
Tuina als Behandlungsweg der TCM ist mit großer Effektivität bei Schmerzsyndromen des Bewegungsapparates einzusetzen.
Schmerz als Ausdruck einer Körper-Seelenproblematik findet einen übergreifenden Therapieansatz in dem Gedanken der Funktionskreise. Wie drückt sich der Schmerz aus, welche Spuren finden wir im Körperarchiv?
Tuina nutzt das große Netzwerk der Meridiane, der Reflexzonen und Somatotopien um den Schmerz anhaltend und grundlegend zu beseitigen. Jede andere physiotherapeutische Therapie findet auf diesem Wege eine ideale Ergänzung.

