Viszerale Osteopathie

 

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© eastland press & Peter Levin 

     

Für Physiotherapeuten und Heilpraktiker


Literatur:

 

Viszerale Osteopathie

 

Blase und Sakrum

Der Kurs vertieft das Verständnis der funktionellen Bedeutung der Blase und ihrer Relation zum Sakrum und Beckenboden.

 

Die Teilnehmer können:

  • die Bedeutung der Viszera des Beckens in einem klinischen Kontext verstehen 
  • die palpatorische Sensibilität zur Diagnostik und Therapie der viszeralen, myofaszialen und gelenkigen Aspekten ausbilden
  • in der therapeutsichen Berührung und im Rahmen der therapeutischen Beziehung eine mechanische Semiologie des Beckens entwickeln
  • die Räumlichkeiten des Beckens in Diagnostik und Therapie wahrnehmen

 

INHALTE

  • Palpation der viszero-parietale Relationen von Blase, Sakrum und Beckenboden
  • Lage und Füllungszustände der Blase
  • Grundlagen der manuellen Diagnostik: Inhibition und Provokation
  • Vorstellung von normalisierenden Techniken
für Blase und Sakrum
  • Inhalt - Wand, Container - Contained. Physische und psychische Aspekte der Wahrnehmung innerer Räume
  • Anatomie, Embryologie und Physiologie der Blase und des Sakrums
  • Funktionelle Histologe, osteopathische Symptomatologie und Krankheitslehre aus mechanischer Sicht: Inkontinenz - Reizblase

  • Behandlung von Kindern mit enuresis nocturna

  • Behandlung während und nach der Schwangerschaft

 

 

Dünndarm und Lendenwirbelsäule


Das Seminar vermittelt die Grundlagen der Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten des Dünndarms. Die mechanische Beziehung des dynamisch-kommunikativen Dünndarms mit der Lendenwirbelsäule steht dabei im Mittelpunkt. Der gesunde Dünndarm trägt wie ein stützendes Kissen die Aufrichtung der Lendenwirbelsäule. Ein müder und überlasteter Dünndarm kann die Lendenwirbelsäule belasten und zu wiederkehrenden Wirbel-Dysfunktionen führen.

 

Inhalte

-      Topographie, Anatomie, Physiologie des Dünndarmes

-      Darm und Bewegungsapparat

-      Immunologie und Schleimhautfunktion

-      Palpation: Elastizität und Bewegung des Dünndarms         

-      Befund und Behandlung von Hypo- und Hyperaktivität

-      Behandlung bei Durchfall, Reizdarm und Morbus Crohn

-      Ursachen viszeraler Probleme, Entstehungsgeschichte und therapeutische Möglichkeit

-      Grundlagen der Levin Methode® in der viszeralen Osteopathie


 

Peter Levin (ehemals Wührl) D.O. arbeitet als Osteopath in Hamburg. Sein Forschungsinteresse gilt der Wahrnehmung innerer Räume und Organe und der klinischen Anwendung des mechanischen Konzepts in der Osteopathie. Seine Kurse entwickeln die senso-motorische und klinische Grundlage der viszeralen Osteopathie, die Wahrnehmung und Behandlung verkörperter Funktionen in der therapeutischen Beziehung. Er war Mitherausgeber der Deutschen Zeitschrift für Osteopathie und hat an der Entwicklung des Curriculums für ein grundständiges Studium der Osteopathie mitgearbeitet. Durch die Zusammenarbeit mit J. Helsmoortel und T. Hirth entstand ein wissenschaftlich haltbares und wahrnehmungsbezogenes Konzept und Lehrbuch der viszeralen Osteopathie. (Visceral Osteopathy: The Peritoneal Organs, Eastland Press, Seattle 2010). Heute unterrichtet Peter Osteopathie als angewandte und praktische Humanwissenschaft aufbauend auf den drei Grundpfeilern: Thematisierung der therapeutischen Berührung, Gestaltung der therapeutischen Beziehung, Erarbeiten einer biomechanischen Krankheitslehre.  Peter schreibt als freier Autor über klinische und konzeptuelle Fragen der Osteopathie und über das Zusammenleben der Organ-Charaktere in der Leibeshöhle. Seine Veröffentlichungen versuchen die gegenwärtige Osteopathie in den wissenschaftlichen Diskurs des 20. Jahrhunderts einzubinden (siehe: being-there.org).

 

Valbona Ava Levin, Lehrassistentin im Bereich der viszeralen und pädiatrischen Osteopathie. Heilpraktikerin und Osteopathin in Ausbildung, Logopädin, Entwicklungs- und Lerntherapeutin mit Privatpraxis in Hamburg. Nach dem Studium des Lehramts, Ausbildung zur Logopädin und Entwicklungs- und Lerntherapeutin. Arbeitsschwerpunkte: neuromotorischer Aufrichtungsprozess, kognitive und sprachliche Entwicklung, bedarfsorientierte Ernährung.

 

 

 

 

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