Kursübersicht
AK Professional Applied Kinesiology

AK Professional Applied Kinesiology (Kursbeschreibung)

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Diplomate in PROFESSIONAL APPLIED KINESIOLOGY

Ausbildungsprogramm


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 KURSFOLGE DES PROGRAMMS

Das Kurrikulum für ein Diplom Applied Kinesiology - Manuelle Medizin (nach 248 Std) ist für alle Berufsgruppen, die manualmedizinisch arbeiten (Ärzte, Physiotherapeuten) identisch. Kurse gleichen Namens sind anrechenbar für das naturheilkundlich-allgemeinmedizinische Diplom. Die Pflichtkurse hierfür können aus der Webseite der DÄGAK (www.DAEGAK.de) ersehen werden. Für die Diplomate-Prüfung des ICAK sind 300 Stunden erforderlich, welche mit Wahlkursen wie auf dieser Seite aufgeführt, komplettiert werden können.

AK-Praxis-Diplom und AK-Diplom Manuelle Medizin

Das manualmedizinisch orientierte Programm umfasst 248 Unterrichtseinheiten. Nach dem Abschluss der ersten Woche (76 UE) kann das AK-Praxis-Diplom erworben werden. Nach insgesamt 248 Std. Ausbildung können Sie entsprechend dem auf der gegenüber liegenden Seite ersichtlichen Kurrikulum das AK-Diplom Manuelle Medizin erwerben.

Prüfung zum Diplomate des ICAK

Voraussetzungen für die Anmeldung zur Diplomate-Prüfung des ICAK sind mindestens 4000 Ausbildungsstunden bis zu einem Diplom, das zur medizinischen Diagnose ermächtigt. Jeder Arzt und Zahnarzt erfüllt diese Bedingung automatisch. Die Prüfung zum Diplomate des ICAK kann nach 300 Unterrichtseinheiten und 3 AK- Ausbildungsjahren absolviert werden. Zur Anmeldung zur Prüfung beim ICAK müssen zwei Veröffentlichungen von Arbei- ten über AK nachgewiesen werden. Weitere Informationen s. www.ibe-icak.org

Curriculum zum DÄGAK-Diplom

Seminarwoche 1 komplett/ aufgeteilt in Seminarwoche 1a (3 Tage) 

AK-Einführung und IRT (16UE)
Basics für die Praxis erlernen

  • die Geschichte der AK und deren ganzheitliche Denkweise kennen
  • Die neurologischen Grundlagen der Muskelsteuerung und das neurophysiologische Modell des Muskeltests
  • Muskeln auf ihre Funktion hin zu testen und Ursachen für deren Störungen zu finden
  • Muskeldysfunktionen über Reflexpunkte und einfache Muskeltechniken zu behandeln
  • wie auch Stoffwechselstörungen und Allergien die Körperhaltung und Muskelfunktionen verändern und über den AK-Test erkannt werden können
  • wie im Körper gespeicherte Verletzungsmuster die Gesundheit beeinträchtigen und die Ursache für Beschwerden und Symptome bilden können
  • höchst effektive und einfach anzuwendende Behandlungen für Muskeldysfunktionen über Reflexpunkte
  • einfache und wirkungsvolle Behandlungen für Verletzungsmuster und Narbenstörungen

AK-GS: Metabolische Störungen und IRT (20UE)
Stoffwechselzusammenhänge ganzheitlich erkennen und behandeln
Voraussetzung: AK-Einführung

Sie lernen:

  • Stoffwechselzusammenhänge ganzheitlich erkennen und zu behandeln
  • Screening-Verfahren für Allergien, rheumatische Erkrankungen, Candida, Dysbiose, Toxikologie (Schwermetalle, Pestizide usw.), Herdgeschehen (Zahnherde, „neurologischer Zahn“)
  • wie Sie mit Applied Kinesiology Allergien und Unverträglichkeiten diagnostizieren und behandeln können
  • wie toxische Belastungen, z.B. mit Amalgam und anderen Schwermetallen, die Gesundheit beeinträchtigen und mit Hilfe der AK ausgeleitet werden können
  • wie Pilze und Parasiten im Darm die Ursache für Verdauungsstörungen, Hauterkrankungen und Rückenschmerzen bilden können
  • Sinnvolle analytische Labortests und sonstige Untersuchungsmethoden
  • wie die AK Ihnen hilft, die Zusammenhänge zu verstehen und den Patienten eine sinnvolle Therapieempfehlung zu geben
  • wie auch Infektionen, Impfungen und Vergiftungen Verletzungsmuster hinterlassen können, die zu anhaltenden Gesundheitsstörungen führen
  • solche Muster zu erkennen und zu behandeln


Seminarwoche 1b (4 Tage)

AK-M1: Wirbelsäule und Becken, Myofasziale Störungen und IRT, Manuelle Untersuchung (24 UE)

Voraussetzungen: AK-Einführung

Sie lernen:

  • Rückenschmerzen mit AK erfolgreich behandeln
  • die verschiedenen Ursachen für eine Störung der Muskelfunktion kennen
  • Muskeltechniken: Faszientechnik, Spindelzelltechnik, Muster reaktiver Muskeln, Origin-Insertion-Technik, Strain-Counterstrain
  • Körperfehlhaltungssysteme, in deren Rahmen sich die Symptome des Patienten entwickeln, zu erkennen und mit Applied Kinesiology aufzulösen (Beckenfehler Category I und II)
  • Verschiedene Muskeldysfunktionsmuster in Beziehung zueinander zusetzten und erhalten so Zugang zu viel nachhaltigeren Behandlungsebenen
  • „Perlen“ der amerikanischen Chiropractic kennen und zu nutzen – wie die Fernbeziehungen einzelner Wirbel untereinander oder die sanfte Korrektur von Becken- (SIG-)dysfunktionen mit Keilen
  • Die Behandlung von Beckenbodenligamenten (Lig. sacrotuberale und Lig. sacrospinale)
  • wie Subluxationen der Wirbelsäule mit den sanften Techniken der AK erkannt und sehr effektiv behandelt werden können
  • wie Fehlhaltungssysteme klar auf alte Verletzungsmuster zurückgeführt werden können und diese in einzelnen Schritten behandelt werden können


AK Akupunktur und IRT (16 UE) AK-spezifische Akupunkturkonzepte, eIRT
Voraussetzungen: AK Einführung

Der Kurs kann nicht durch irgendeinen Akupunkturkurs der Akupunktur-Fachgesellschaften ersetzt werden

  • Grundlagen des Akupunktursystems
  • B & E-Technik, Set-point-Technik zur Schmerztherapie, Suchtbehandlung, Toleranzsteigerung
  • Akupunktur, AK und Manuelle Medizin bei der Behandlung des Bewegungsapparates.
  • Injury Recall Technik, Stufe 2 und 3
  • Spezielle Anwendung von Somatotopien zur Schmerztherapie: Yamamoto-Schädelakupunktur u.a.


= DÄGAK-Basis-Diplom
 

Seminarwoche 2a (4 Tage) 

AK-M2: Kraniosakrales System (20 UE): Mit AK-Tools im kranio-sakrokokzygealen System
Mit AK-Tools im kranio-sakrokokzygealen System schneller mehr erreichen
Voraussetzungen: AK-Einführung, AK-Manuelle Medizin 1

Lernziele:

  • Wiederholung der Strategieprinzipien
  • Einführung in die kraniosakrale Therapie nach Upledger und Bezüge zu den AK-Techniken
  • Primäre kraniale Läsionen: Total Compression Syndrome, Frontal Compression, Vertical und Lateral Shift
  • Torsionsläsionen um die sakrale Achse: Sphenoid-Torsionen und Gesichtsschädelkomponenten, Universal Fault
  • Suturenfehler
  • Gesamtstrategie der kranialen Dekompression, Strategie zur Hierarchisierung von Störungen im kraniosakralen System
  • Fixationen: eine Besonderheit der AK
  • Patientendemonstration, praktisches Üben


AK-CMD: Kraniomandibuläre Dysfunktion (20 UE): Strategie bei auf- und absteigende Störungen
Therapie im kraniomandibulären System, auf- und absteigende Störungen mit AK differenzieren und behandeln
Voraussetzungen: AK-Einführung, AK-Manuelle Medizin 1

Lernziele:

  • Praxis der Untersuchung des kraniomandibulären Systems:
    Anamnese
    Untersuchung der Körperebenen (Inspektion und Palpation)
    klinische Funktionsprüfung des TMJ
  • AK in der Diagnose der funktionellen Zusammenhänge:
    Funktionelle Untersuchung der Auswirkungen der Kiefergelenksposition auf Körperhaltung und vice versa (Differentialdiagnose „absteigender“ und „aufsteigender Störungen“)
  • Manuelle Behandlung von Dysfunktionen der Kaumuskulatur, hyoidalen Muskulatur und mimischen Muskulatur, Triggerpunktbehandlung
  • Behandlung des Kiefergelenks
  • Integration mit orthopädische Therapien
  • Shock absorber Test
  • Fallbeispiele und praktisches Üben


Seminarwoche 2b (4 Tage) 

Strategiekurs: Neurol. Dysorganisation, IRT – Primitive Reflexe (20 UE)
Integration in den Praxiskontext: Rekapitulation und Erweiterung der AK-Strategie
Voraussetzungen: AK-Einführung, AK-M1, AK-Akupunktur

Lernziele:

  • Erhebung der relevanten neurologischen Basisdaten des Patienten: Propriozeption, vestibuläre Funktion, okulomotorische Funktion.
  • Rekapitulation der praxisrelevanten neurologischen Prinzipien der IRT und Rekapitulation der praktischen Anwendung in Stufen
  • Einführung in das Konzept der Persistierenden Primitiven Reflexe PPR):
    Challenges: Body into Reflexposition (BID), Eyes into Distortion (EID) für persistierenden Moro-Reflex, ATNR und TLR als postural relevante primitive Reflexe.
  • Primitive Reflexe als Ko-Stressoren bei eIRT.
  • Metabolische Behandlung von Stressfolgen
  • Fallbeispiele und praktisches Üben


AK-M3: Radikuläre und pseudoradikuläre Störungen (20 UE)
Syndrome mit AK sicher differenzieren und effizient behandeln
Voraussetzungen: AK-Einführung, AK-M1

Der Kurs vermittelt die Kenntnisse zur komplexen Therapie des kraniosakralen Systems bei  Gleichgewichtsstörungen, Koordinationsstörungen sowie Schmerzsyndrome u. Bandscheibenstörungen

Lernziele:

  • Radikuläre und pseudoradikuläre Störungen im Segment L5/S1: Beckenstörungen Cat 3
  • Lig iliolumbale
  • Sakrumläsionen (Torsionen, Fixation)
  • Spondylogenes Reflexgeschehen
  • Störungen im Bereich des Intervertebralformans zervikal, lumbal (Diskusläsionen, Imbrication (Facettensyndrome)
  • Anteriore HWS- und BWS-Läsion


Seminarwoche 3a (3 Tage) 

AK-HR: Hormonelle Regelkreise (20 UE)
Hormonelle Dysregulation im Kontext von ganzheitlicher Medizin und Bewegungssystem aufdecken und behandeln
Voraussetzungen: AK-Einführung, AK-GS, AK-M1

Lernziele:

  • Die funktionellen Zusammenhänge zwischen strukturellen und innersekretorischen Störungen
  • Hormonelle Dysbalancen funktionell behandeln: Epiphyse, Hypothalamus, Hypophyse, Thyreoidea, Nebenniere, Gonaden
  • Stresssyndrom
  • Dysmenorrhö
  • Hypoglykämiesyndrom


AK-Viszerale Osteopathie (20 UE) Organdysfunktion in der Allgemeinmedizin und Orthopädie
Organdysfunktion in der Allgemeinmedizin und Orthopädie effizient manuell behandeln
Voraussetzungen: AK-Einführung, AK-GS, AK-M1

Lernziele:

  • Techniken nach Barral integriert in die spezifischen AK-Techniken der viszeralen Osteopathie:
  • Grundlagen der viszeralen Osteopathie: Mobilität, Motilität; Fixationen, Adhäsionen, Ptosen, Anwendung der AK-Konzepte TL und Challenge für die Viszera.
  • Bauch- und Haltungsformen in Bezug auf Vitalität und Atrophie, die wichtigsten Bauchbefunde nach Mayr, Radixödem
  • Thoraxorgane, Diaphragma
  • Zervikothorakale parietale Syndrome: Behandlung von Störungen der Leber, Gallenblase, Sphinkteren
  • Refluxsyndrom
  • Enteropathiesyndrom
  • Urogenitalapparat: Niere, Blase, Uterus, Prostata, (Inkontinenz, Menstruations- und Kohabitations-störungen, Prostadynie)
  • Viszerale und viszeroparietale Ursache-Folgeketten (Wirbelsäulensyndrome, kraniosakrale Läsionen mit viszeraler Ursache)


Seminarwoche 3b (4 Tage) 

AK-M4: Gelenk- und Muskelstörungen der oberen Extremität (20 UE)
Läsionen der Gelenk- und Muskelstrukturen exakt differenzieren und behandeln
Voraussetzungen: AK-Einführung, AK-M1

Lernziele:

  • Muskelläsionsketten an Synergisten und Antagonisten, Strategie der Extremitätengelenksbehandlung
  • Neuroorthopädische Propriozeptoren-Technik (Shafer)
  • Ligamentstörungen
  • Kapselstörungen
  • Ligament interlink
  • Knorpelverletzungen
  • Stauchungsverletzungen
  • Schulter:
     Slipped bicipital tendon
     Ligg. glenohumeralia, coracohumerale
     Kapsel
     Labrum
     AC- und SC-Gelenk
     Frozen Shoulder
  • Ellenbogen
     Epicondylopathie
  • Hand
     Karpaltunnelsyndrom


AK-M5: Gelenk- und Muskelstörungen der oberen Extremität (20 UE)
Läsionen der Gelenk- und Muskelstrukturen exakt differenzieren und behandeln
Voraussetzungen: AK-Einführung, AK-M1

Lernziele:

  • Muskelläsionsketten an Synergisten und Antagonisten
  • Ligament Interlink Technik mit allen Varianten (Lig., Kapsel, Muskel, Knochen)-Wiederholung
  • Hüfte
     Lig. Iliofemorale, pubofemorale
     Kapsel
     Labrum
     Tractus iliotibialis
  • Knie
     Patellaführung, Retropatellararthrose
     Kreuzbänder
     Kollateralbänder
     Menisken
     Lig. popliteum
     Fibulaköpfchen
  • Fuß
     Fußknochen“subluxationen“: Talus, Kalkaneus, Navikulare, Kuboid
     Sprunggelenksbänder
     Tarsaltunnelsyndrom
     Metatarsalgie
     Funkioneller Hallux limitus
     Fasciitis plantaris
     Achillodynie
  • Versorgung mit propriozeptiven Einlagen


Abschlusswochenende 

Hospitation, Repetition und Behandlungsstrategie (20UE)

Der Kurs ist Krankheitsbild- orientiert, die Themen werden im praktischen Patienten-Fallkontext erarbeitet und vertieft.

Wiederholung der wichtigsten manuellen AK-Techniken. Praktische Erarbeitung der Behandlungsstrategie bei allgemeinmedizinischen, orthopädischen und schmerztherapeutischen Fällen: „Was muss ich tun, wenn….?“

Im Anschluss an dieses Praxis Wochenende wird jeweils die Prüfung zum DÄGAK-Diplom angeboten.


= DÄGAK-Diplom
 

Sonderkurse 

AK-Dentale Strategie (20 UE)
AK-Manuelle Medizin 6
AK-Emotional
andere Wahlkurse der DÄGAK

= Diplomate Prüfung des ICAK

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