Kursübersicht
NOI - Mobilisation des Nervensystems

 

NOI - Mobilisation des Nervensystems

 

Neuro Orthopaedic Institute Australasia

www.noigroup.com | noijam.com

Healthy notion of self through neuroscience knowledge

 

Das Neuro-Orthopädische Institut (NOI) ist eine internationale, unabhängige Instruktorengruppe die sich seit 1995 dafür engagiert qualitativ hochwertige Fortbildungen im Bereich Schmerzmanagement allgemein und Mobilisation des Nervensystem im Speziellen durchzuführen. Die NOI Philosophie besteht daraus progressives und aktuelles Kursmaterial anzubieten welches zum Hinterfragen bestehender Patientenmanagementprotokolle anregt, professionelle Entwicklung fördert, und sicher stellt, dass die Kursteilnehmer über den neuesten Forschungsstand im Bereich der Neurowissenschaften auf eine unterhaltsame Weise unterrichtet werden. Die Kursziele entsprechen denjenigen, die die IASP (International Association for the Study of Pain) für physiotherapeutische Schmerzkurrikula empfiehlt. Die Kursinhalte sind stark von einer Evidenz basierten Ausrichtung geprägt.

Die praktischen Kurse (MONTS und Klinische Anwendungen) basieren auf den beiden Büchern von David Butler („Mobilisation des Nervensystems“ und „The sensitive nervous system“). Der Kurs ‚Schmerzen verstehen‘ beruht auf dem gleichnamigen Buch was David Butler und Lorimer Moseley 2003, herausgegeben hat und jetzt bereits in der 3. Deutschsprachigen Ausgabe erschienen ist (Springer Verlag,2016). Praktische Komponenten werden im ‚Explain Pain Handbook‘ (2015) beschrieben. Der Kurs ‚GMI‘ basiert auf dem gleichnamigen Buch ‚Graded Motor Imagery‘, mit dem Autorenteam Butler, Moseley, Beames und Gilles (NOI,publication 2012).

Literaturangaben:

  • Mobilisation des Nervensystem (2004), Springer Verlag
  • Schmerzen Verstehen (2016), David Butler und Lorimer Moseley, Springer Verlag
  • The Sensitive Nervous System (2000) David Butler, Noigroup, Adelaide
  • The Graded Motor Imagery Handbook (2012), Lorimer Moseley, David Butler, Tim Beames, Tom Giles, Noigroup, Adelaide
  • The Explain Pain Handbook: Protectometer (2015), Lorimer Moseley und David Butler, Noigroup, Adelaide

 

 

Grundkurs „Mobilisation des Nervensystems“


Zielgruppe

  • Physiotherapeuten/Innen
  • Ergotherapeut/Innen
  • Ärzte/Innen
  • Chiropraktoren/Innen

Zielsetzung

Die Teilnehmer/Innen können anhand grundlegender Untersuchungsverfahren die Neurodynamik untersuchen und sind in der Lage anhand der Befundanalyse spezifische neurale Behandlungsansätze zu planen und auszuführen.

Kursbeschreibung

Der Einführungskurs bietet einen Einstieg in die Untersuchung und Behandlung physischer Dysfunktionen des Nervensystems. Unter physischer Dysfunktion versteht man die Beeinträchtigung der Mobilität und Elastizität des neuralen Gewebes. Solche Dysfunktionen können zu einer Veränderung der neuralen Sensitivität (Hyperalgesie) und Mechanik führen. Es sind diese pathomechanischen und pathophysiologischen neuralen Veränderungen, die die Grundlage für das klinische Verständnis von neuralen Zeichen und Symptomen bilden. Diese sogenannten pathodynamischen Mechanismen werden im Detail erläutert.

Der Kurs beinhaltet anderseits einen ausführlichen praktischen Teil. Die Teilnehmer/Innen lernen die verschiedenen Testverfahren für eine sichere und gezielte Untersuchung des Nervensystems, speziell fokussiert auf das periphere Nervensystem, die Nervenwurzel und die Meningen. Der Schwerpunkt liegt auf der neuralen Palpation und den neurodynamischen Testen, wie z. B. den upper limb tension tests, dabei wird diese praktische Arbeit auf Evidenz basierten Daten aufgebaut.

Der gesamte Kurs wird von modernen Clinical Reasoning und Schmerzwissenschaftskonzepten geprägt; dieses Raster dient auch als Grundlage für die Umsetzung der erhobenen neuralen Befunde in eine Behandlungsstrategie. Dabei wird viel Wert auf die Schulung klinischer Fähigkeiten für die sichere und dosierte Anwendung neuraler Mobilisationen im Rahmen des Gesamtmanagements gelegt. Fallstudien werden als Beispiele für die Behandlungskonzeption und Behandlungsprogression verwendet.

Dieser Kurs bietet einen Einblick und neue Ansichten zu vielen klinischen alltäglichen Syndromen wie Karpaltunnelsyndrom, Tennisellbogen, Whiplash, thoracic outlet Syndrom, Radiculopathien, low back pain usw. Häufig handelt es sich hier um Beschwerdebilder mit berüchtigter therapeutischer Resistenz, wo in manchen Situationen die Rolle des Nervensystems unerkannt, unverstanden oder vernachlässigt bleibt. Hierzu passt ein Zitat des berühmten Neurologen Sunderland von 1991: „Es ist so allmählich an der Zeit, dass sich eine Berufsgruppe um die eher geringfügigen, aber trotzdem häufig sehr behindernden Nervenverletzungen kümmert“. Der Kurs liefert die Kenntnisse und klinischen Fähigkeiten um diesem Appell zu folgen.

 

Schmerzen verstehen (nach NOI – Das Original)

Inhalte/Ziele:

Ein interaktives Theorieseminar in dem dargestellt wird, wie das Schmerzsystem arbeitet, wenn Gefahr für Gewebe und Nerven besteht. Dieser Kurs ist eine verständliche Einführung in die Schmerzphysiologie und interdisziplinär ausgerichtet. Entdecken Sie u.a. was im Gehirn bei einer Schmerzwahrnehmung passiert, wie sich Stress auf Schmerzen & Heilung auswirkt, die komplexen Zusammenwirkungen zwischen Immun-, vegetativem- und endokrinem System & wie sich ein Schmerzgedächtnis entwickeln kann.

Folgende wissenschaftlich nachgewiesene Behandlungsmethoden werden unterrichtet: Patientenschulung für eine verbesserte Schmerzbewältigung, ‚Pacing’ & Zielsetzung von schmerzauslösenden Bewegungen im Rahmen einer allmählichen Belastungssteigerung, virtuelle Körperübungen.

Das Ziel dieses Seminars ist es:

1. Ein fundiertes Verständnis darüber zu vermitteln, wie der gesamte Körper auf eine Schmerzerfahrung reagiert, einschließlich Veränderungen seiner Genaktivität.

2. Schmerz als ein Gehirnkonstrukt zu verstehen, das entwicklungsbiologisch sinnvoll ist, um mit einer Bedrohung für den Körper umzugehen, aber auch wann oder wie das System entgleisen kann.

3. Ihnen mit Hilfe von neurowissenschaftlichen Kenntnissen den Umgang mit Schmerzpatienten und das Verständnis der klinischen Zeichen zu erleichtern.

4. Evidenz-basierte Therapien, wie eine bewusste Aufklärung der Patienten über Schmerzen, ‚Pacing’ & virtuelle Körperübungen vorzustellen und somit eine Erweiterung des therapeutischen Ansatzes zu ermöglichen.

Methoden:

Vortrag, Fallstudien, praktisches reflektieren

Zielgruppe:

Ergo- und PhysiotherapeutInnen, Dipl. SportlehrerInnen, ÄrztInnen, Pflegende, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen/Fallmanager

Dozentin:

Frau Martina Egan Moog (MSc, Post Grad Manip Ther, Dip PT)

Deutsche Physiotherapeutin mit postgraduierten Qualifikationen von der Curtin Universität in Perth, West Australien. Ihre Studienarbeit untersuchte Schmerzmechanismen und psychologische Faktoren bei chronischen Schleudertrauma Patienten. Mehrjährige klinische Arbeit im Rahmen eines interdisziplinären kognitiv-verhaltenstherapeutischen Programms am Schmerzmanagement und Schmerzforschungsinstitut an der Universität Sydney. Später im Rahmen eines Schmerzmanagement Programms für Fibromyalgie-Patienten am Bethesda Spital in Basel. Sie unterrichtet an verschiedenen Fortbildungsinstituten/Fachhochschulen für Physio- & Ergotherapeuten in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Australien, und publiziert im Bereich Fachliteratur zum Thema ‚Schmerz‘ mit verschiedenen Verlagen. Sie ist Instruktorin im Team der NOI (Neuro-Orthopädisches-Institut, Adelaide: www.noigroup.com), und aktives Mitglied des Arbeitskreises ‚Schmerz und Bewegung‘ der Deutschen Schmerzgesellschaft (http://www.dgss.org/die-gesellschaft/arbeitskreise/schmerz-und-bewegung)

Zurzeit wohnt sie mit Ihrer Familie in Melbourne und arbeitet für die Latrobe University und University of Sydney (Pain Management and Research Center).

Email:martina.egan.moog@gmail.com

www.noigroup.com

FiHH Das Fortbildungsinstitut
Westendorf GmbH & Co. KG

Wandalenweg 14-20 | 20097 Hamburg
+49 - (0) 40 - 23 27 05
+49 - (0) 40 - 23 45 22
info@fihh.de

Bürozeiten

täglich von 10:00 bis 14:00 Uhr