Kursübersicht
Pörnbacher® Therapiekonzept

Pörnbacher® Therapiekonzept (Kursbeschreibung)

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Das Pörnbacher® Therapiekonzept


Säuglings-, Entwicklungs- und Rehabilitationstherapie auf neurophysiologischer Basis


Berufliche Qualifikation: Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Frühförder- und Sonderschulpädagogen, Entwicklungspsychologen, Kinderärzte und Orthopäden


Das Pörnbacher? Therapiekonzept ist ein interdisziplinäres Diagnostik-, Frühförder- und Behandlungskonzept. Es baut auf einer spezifischen Lagerungstechnik auf. Ziel ist die Aktivierung der autonom geführten ZNS-Organisationsleistungen. Durch die Lagerungstechniken werden Aufrichtungs- und Fortbewegungsprogramme initiiert.


Das Konzept stützt sich auf drei Aspekte therapeutischer Maßnahmen:


  • Einsatz von Lagerungstechnik zur Vorgabe von sensorischen Körperauflagenmatrizen, welche die Aktivierung von Haltungsanpassung innerhalb der Streckentwicklung, Symmetrieorganisation und Aufrichtungsaktivitäten auslösen
  • Manuelle Stimulationstechniken zur Verstärkung von sensorischen Aktivierungseffekten innerhalb der Körperauflagenmatrix
  • Aktivierung der sensmotorischen Systeme für die geistige Entwicklung: Entwicklung der Sinnesorganfunktionen, der Atemmodifikation und der orofazial-pharyngealen Systeme, der handmotorischen Funktionsleistungen sowie der sensomotorischen Wahrnehmungsintegration für emotional/ soziale und kognitive Entwicklung

Kursaufbau
Das Konzept zur gezielten Entwicklungsaktivierung für Säuglinge, Kinder und in der Neurorehabilitation


Grundkurs, 3 Aufbaukurse, Zertifikatskurs (jeweils 4-tägig)


Grundkurs: Entwicklung physiologisch aktivieren, gezielt Lagern


  • Durch spezifische konstante Unterlagenstimulation auf den Therapieelementen, werden Körperschwerpunkt- und Tonusregulierung für die Aktivierung der Aufrichtungs- und Fortbewegungsorganisation in genetisch vorprogrammierten Grundmustern aktiviert
  • Im Komplexgeschehen dazu wird auch die entwicklungsgemäße Reifung der Atemmodifikation, sowie Lautier- und Sprechfunktion gesteuert
  • Innerhalb der Regulation der Haltung erfolgt die Hüftgelenks- und Fußbewegungsentwicklung
  • Anwendung der Lagerungselemente entsprechend der Entwicklung (Keillagerung, Rotationsdehnlagerung, Rollbrett)
  • manuelle Stimulationstechniken zur Unterstützung der Eigenregulation
  • spezielle Rollstuhlversorgung

Aufbaukurs 1: Orofaciale Aktivierung


  • Aktivierung der sensomotorischen Entwicklungsparameter für Schlucken, Nahrungsaufnahme, -verarbeitung und Sprechproduktion
  • Vorgehensweise beim Verabreichen der Nahrung
  • Regulation des Kiefergelenks- und Kopfgelenksbereichs und orofacialer Synergien
  • Entwicklung...Verknüpfung zu Grundkurs...
  • Atemtherapie und Lautieranbahnung

Aufbaukurs 2: Sehentwicklung & Handmotorik


  • Aktivierung der visuellen Organisationsleistung für Augenmotorik und Sehentwicklung
  • Leistungsstufen der Handmotorik: Stemm-/Stütz- und Greifmotorik
  • Entwicklung der dosierbar-kraftvollen Handfunktionsleistung (für den Arbeits- und Werkstättenbereich) bis zur feinmotorischen Leistung
  • Hand-Auge-Koordination
  • Graphomotorik

Aufbaukurs 3: Hörentwicklung & geistige Entwicklung


  • Aktivierung der Horch-, Orientierungs- und Hörentwicklung
  • Emotionalentwicklung, Verneinungsstrategien
  • Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten und Lernverhalten
  • Therapie bei Teilleistungsschwäche/-störung wie z.B. ADS/ADHS

Zertifikatskurs: Zusammenführung, Spezifizierung & Prüfung


  • Zusammenführung und Wiederholung der Inhalte aller Kurse
  • Spezifizierung der Behandlung
  • Skoliosebehandlung
  • Fallbeispiele mit Befunderhebung und Therapieplanung
  • Erwerb des Zertifikats bei erfolgreicher Falldarstellung

Diese Kurswoche kann auch als Supervisionswoche belegt werden.


Zertifikatsprüfung
Jeder Kursteilnehmer stellt live oder anhand von Film/Fotodokumentation, sowie einer
schriftlich erstellten Abhandlung einen von ihm durchgeführten Therapieverlauf an
einem Patienten vor. Dabei wird die Umsetzung der erlernten therapeutisch–praktischen
Grundlagen geprüft. Die mitgebrachten Aufnahmen/Fotos werden auch gemeinsam mit
den Kursteilnehmern ausgearbeitet. Schriftliche Kurzprüfung.

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