Kursübersicht
Rückenfit - Faszienfit

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Faszienfitness - fasziales Bewegungstraining


Theoretische Inhalte:


Grundlagenwissen zur Anatomie:


  • Funktion und Aufbau von Faszien 
  • physiologische und patho-physiologische Einflüsse für das Fasziensystem
  • elementare Erkenntnisse aus der Faszienforschung
  • Biomechanik
  • Indikationen und Kontraindikationen für die verschiedenen faszialen Trainingsmöglichkeiten 
  • Training und Harmonisierung myofaszialer Ketten 
  • Gestaltung, Varianten und Durchführung der Faszienfitness 
  • Einführung in ein Faszienfit-Präventionsprogramm 
  • Erkennen von myofaszialen Störungsbildern 
  • Durchführung eines Testverfahrens

Praktische Inhalte:
Faszienfitness für Therapie und Präventionsgruppen:


  • Faszienfit Aerobic 
  • Faszienfit Rolling 
  • Faszienfit Elastizitieren, Mobilisieren 
  • Faszienfit Stabi und Power 
  • Faszienfit Katapult-Dynamik 
  • Faszienfit Sensitiv 
  • Faszienfit Bewegungsfluss
  • Faszienfit Relaxed

Die Faszienfitness bietet verschiedene Varianten der Gestaltung und beinhaltet Einzel-, Partner und Gruppenübungen, den Einsatz von Trainingsgeräten und therapiebegleitende Eigenübungsprogramme. Bei der praktischen Durchführung werden die myofaszialen Ketten einzeln und in sinnvollen Übungsabfolgen kombiniert angesprochen und trainiert.


Kursziele:


  • Grundlagenwissen zur Anatomie, Aufbau und Funktion von Faszien kennen 
  • Physiologische und patho-physiologische myofasziale Erscheinungsbilder differenzieren können
  • Wissen zum aktuellsten Stand der Faszienforschung besitzen 
  • Faszienfitness in Therapie und Prävention einsetzen und gestalten können
  • gezieltes fasziales Bewegungstraining bei myofaszialen Funktionsstörungen

 


Praxiskurs Training, Übungen, Tools


für Praxis und Gruppen von 10 bis 100


In diesem Kurs erhalten Sie die unterschiedlichsten Übungs- und Trainingsanregungen für die tägliche Praxis oder für den Einsatz innerhalb von Präventionsgruppen. Sie erfahren Übungen und Trainingsvarianten, die sowohl ohne als auch mit Kleingerät durchgeführt werden können. Es werden Trainings- und Übungsvarianten demonstriert, die zur Stärkung der Rücken- und Gelenkgesundheit dienen. Die Übungen und Trainingsvarianten eignen sich weiterhin zur Behebung von myofaszialen Störungen, muskulären Dysbalancen, Gelenk-Funktionsstörungen, Haltungs-, Bewegungs- und Koordinationsstörungen.


Kursinhalte:


  • körperwahrnehmungsorientiertes Training
  • individuell belastungsdosiertes Training
  • Parameter zur Trainingssteuerung
  • Einsatz von Kleingeräten für ein variantenreiches Training
  • Rückentraining mit und ohne Gerät
  • Gelenktraining mit und ohne Gerät
  • Ganzkörpertraining mit und ohne Gerät
  • Koordinationstraining mit und ohne Gerät
  • Motivationsstrategien

Trainings- und Vermittlungsphilosophie
Bei der Gestaltung der jeweiligen Übungsprogramme steht eine individuelle und körperwahrnehmungsgesteuerte Trainingssteuerung in den Vordergrund. Patienten oder auch Gruppenteilnehmer werden in die Lage versetzt mit einer optimalen Haltungs- und Bewegungskompetenz Selbst-Übungsprogramme durchführen zu können. Therapeuten und Kursleiter erhalten die Fähigkeit mit nur kleinen Übungsabwandlungen große Trainingseffekte zu bewirken. Mit dem Einsatz von Kleingeräten wird die Progression und Vielfältigkeit der Trainingsreize gesteigert und zugleich die Motivation hoch gehalten.


 


Betriebliche Gesundheitsförderung: Praxismodul Bürogesundheit


Anerkannt als BVMBZ-Rückenschul-Refresher


Bewegungsfachkräfte werden in diesem Seminar dazu befähigt, Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) in den verschiedensten Unternehmen durchführen zu können. Das Seminar ist so gestaltet, dass sie sowohl die wichtigsten theoretischen, als auch praktischen Grundlagen vermittelt bekommen, die sie für BGF Aktivitäten in Unternehmen dringend benötigen. Ein besonderer Schwerpunkt des Seminars liegt darin, attraktive Einstiegsprojekte für Firmen kennen zu lernen. Hierzu zählen z.B. Gesundheitstage, Workshops und interaktive Vorträge zu verschiedenen Themen, Ergonomie-Coaching, Kursangebote und die Physio- bzw. Gesundheitssprechstunde. 


Inhalte des Seminars:


  • Elementare Grundlagen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)
  • Hintergrundwissen ZDF: Zahlen, Daten, Fakten
  • Grundlagen der Ergonomie und Arbeitswissenschaft
  • Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten für Bewegungsfachkräfte in der BGF
  • Handlungsfelder in der BGF: Gesundheitstage, interaktive Vorträge und Workshops, Ergonomie-Coaching, Fit im Büro, Gefährdungsanalyse, Aktive Pause, Physio- bzw. Gesundheitssprechstunde, Kursangebote im Rahmen der BGF
  • Erstellen eines BGF – Portfolios
  • Investition in die BGF, eine Investition mit garantierter Rendite, Beispiele Return of Investment – Chancen für die Unternehmen – Argumentationshilfen für den betrieblichen Gesundheitsförderer
  • Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, Fördermöglichkeiten, Finanzierungsmodelle
  • Möglichkeiten der Evaluation, Dokumentation, Präsentation

 


Work Life Balance durch Resilienztraining


Im Stressreport der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (2012) wird ein rasanter Anstieg von Stressproblemen bei Erwerbstätigen in Deutschland nachgewiesen. Es gilt auch als gesichert, dass Stress, psychische Konfliktsituationen und Arbeitsunzufriedenheit wichtige Ursachen für den unspezifischen Rückenschmerz darstellen. Ebenso wird unsere Lebens- und Arbeitsgestaltung immer komplexer, reizintensiver und mit mehr Anforderungen verknüpft. Da ist es wichtig, die richtige Balance für Alltag, Freizeit und Beruf zu finden, Stressbewältigungsstrategien zu kennen und Widerstandsfähigkeit (Resilienz) zu besitzen. Ein gezieltes Achtsamkeitstraining hilft die eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren und Stressoren zu entdecken und zu reduzieren. Durch Resilienztraining erfolgt eine Neuorientierung, die dazu beiträgt den Anforderungen der Umwelt unbelasteter gerecht zu werden. Ziel ist es Bedürfnisse und Anforderungen auszubalancieren und neue Ressourcen zu erschließen. TN dieses Kurses erhalten Grundlagenwissen in diesen Themenbereichen, sowie Handlungs- und Effektwissen um Stressbewältigungs- und Resilienztraining in Workshops, Seminartagen, z.B. im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung oder als Baustein in der neuen Rückenschule anbieten zu können.


Zielgruppe des Seminars:
Kursleiter der Prävention,
Betriebliche Gesundheitsförderer,
Kursleiter der Rückenschule zur Erweiterung des Rückenschulangebots, bzw. Verlängerung der Rückenschullehrerlizenz


Inhalte des Seminars:
- Hintergrund-, Handlungs- und Effektwissen zum Thema Stress
- Grundideen des Resilienzkonzeptes
- Ganzheitliches Balance Training für Alltag und Beruf
- Achtsamkeit, sich und seine Lebensziele und Bedürfnisse entdecken
- Situationsanalyse, Reflektieren – Neuorientieren
- Zeitmanagement
- Resilienz Training, Freundschaft zu sich und seinem Körper
- Übungs- und Spielformen zur Stärkung der Resilienz
- Energiehaushalt stärken: neue Energie gewinnen, Energiefresser entsorgen
- Selbstwirksamkeit. Mit den eigen Fähigkeiten die Gesundheit ganzheitlich stärken
- Grenzen erkennen, Grenzen stecken, Spielräume schaffen
- Netzwerkorientierung: Umgebende Ressourcen erkennen und nutzen, Hilfe
  annehmen
- Lösungsorientierung: Chancen sehen und lösungsorientiert aktiv werden
- Zielorientierung: Realistische Ziele setzen, aktive Handlungsplanung
- Nachhaltigkeit: Resilienz durch Rituale stärken  


Seminarziel:
Kursleiter der Prävention, Betriebliche Gesundheitsförderer und Rückenschullehrer erhalten eine wertvolle Möglichkeit ihr Konzept im Rahmen der Rücken- und Präventionsstraße zu erweitern. Nach Absolvierung des Seminars besteht die Möglichkeit Workshops  oder Seminartage zum Thema Work Live Balance Resilienz Training durchzuführen.


Voraussetzungen:
Physiotherapeut, Ergotherapeut, Sportwissenschaftler, Gymnastiklehrer, Ärzte


 


Erwerb der Rückenschullehrer-Lizenz


Zertifiziertes Kurskonzept (zentrale Prüfstelle Prävention ZPP)


Der BVMBZ Bundesverband der Medizinischen Bildungszentren e.V. hat auf Basis der neusten Erkenntnisse zur Förderung der Rückengesundheit ein multimodales Rückenschulkonzept entwickelt. Das BVMBZ  Rückenschulkonzept  ist von allen gesetzlichen Krankenkassen anerkannt. Als Absolvent unserer BVMBZ Rückenschule, erhalten Sie bei der zentralen Prüfstelle für Prävention das vereinfachte Prüfverfahren. Die neue BVMBZ Rückenschule ist damit der der KddR Rückenschule gleichgestellt.


Inhalte:
·   Vorstellen der wichtigsten Ziele und Inhalte der Präventiven Rückenschule
·   Grundlagen der präventiven Rückenschule, Epidemiologie, Handlungs- und
    Effektwissen zum Rückenschmerz
·   Erklärungsmodelle von Rückenschmerz innerhalb eines biopsychosozialen
     Ansatzes
·   psychologische und behaviorale Aspekte des Rückenschmerzes, soziale Aspekte
    des  Rückenschmerzes, Schmerzbewältigung
·   Interventionen zur Prävention von Rückenschmerzen - Evidenzbasierung
·   Planung, Durchführung und Evaluation eines Rückenschulprogramms
·   didaktische und methodische Grundlagen zur Gestaltung einer Rückenschule
·   Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur Durchführung von Bewegung und
    Sport  in All-tag, Freizeit und Beruf
·   Maßnahmen zur Verbesserung der Körperwahrnehmung
·   Training der motorischen Grundeigenschaften Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination (Theorie und Praxis)
·   Thema Stress und verschiedene Formen der Stressbewältigung
·   kleine Spiele / Spielformen und Parcours
·   ergonomische Aspekte
·   Aufbau, Projektplanung, Kalkulation, Marketing von Rückenschulmaßnahmen
·   Finanzierung und Fördermöglichkeiten von Rückenschulmaßnahmen durch
    Krankenkassen
.   Qualitätssicherung und Evaluation


Am letzten Seminartag findet eine schriftliche und praktische Prüfung statt.


Zielgruppe:
Sportwissenschaftler/in (Abschlu¨sse: Diplom, Staatsexamen, Magister, Master, Bachelor) Krankengymnast/in, Physiotherapeut/in, Sport¬ und Gymnastiklehrer/in,
A¨rztin/Arzt


 


Kinderrückenschule


Bewegungs- und Haltungsförderung, Gesundheitsförderung im Setting Kindergarten und Schule


Begrüßung und Seminareinstieg
Spielerisches Kennenlernen mit dem Luftballon
Auswertung der Spielphase
Teilnehmervorstellung und klären der Erwartungshaltungen
Vorstellen der Seminarinhalte
 
Themeneinstieg
Alarmierende Zahlen, Hintergründe, Studien
Gruppenarbeit Entwicklung von elementaren und relevanten Zielen
- Gruppe 1: Präventionsstrategien Ziele für die Kinder
- Gruppe 2 Präventionsstrategien Ziele für die Elternarbeit
- Gruppe 3 Präventionsstrategien Ziele orientiert an das pädagogische
                  Personal


Pädagogik, Didaktik und Methodik
Ziele und Umsetzung
Module, Ziele und Inhalte von Kursen zur Bewegungs- und Haltungsförderung
Elemente der Kursstundengestaltung


Praxisbeispiel Bewegungs- und Haltungsförderung
Praxisbeispiel Kursstundeneinstieg:
Module: -  Wissensvermittlung, Rückengesundheit und kindgerechte Anatomie 
             -  Bewegungsfreude fördern
             -   Körperwahrnehmung und Entspannungsfähigkeiten fördern
Auswertung, Besprechung didaktisch – methodischer Grundmerkmale


Gesundheitspädagogische Hintergründe
Salutogenese und Resilienz


Praxisbeispiel
Modul Bewegungsfreude und Bewegungskompetenz durch spielzentrierte Aktivitäten fördern 1
Praxis Beispiel Zirkus
Auswertung, Besprechung didaktisch – methodischer Grundmerkmale


Hintergründe:
Prädisponierende Faktoren für Rückenleiden und Entwicklungsstörungen im Kindesalter


Praxisbeispiel
Modul Bewegungsfreude und Bewegungskompetenz durch spielzentrierte Aktivitäten fördern 2
Praxis Beispiel Bierdeckelspiele
Auswertung, Besprechung didaktisch – methodischer Grundmerkmale


Pädagogik, Psychologie
Anforderungsprofil an den Kursleiter Rückengesundheit Kinder, problematische Kurssituationen Kursleiterverhalten


Organisation, Finanzierung, Kalkulation, Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern
Bewegungs- und Haltungsförderung  für Kinder und Jugendliche:
- Wo sind Kurse durchführbar?
- Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, Individualansatz - Settingansatz
- Möglichkeiten der Finanzierung / Förderung
- Kalkulation, was setze ich an?
- Aktivitäten innerhalb von Setting – Projekten


Versicherungstechnische/ steuerrechtliche Aspekte:
Berufshaftpflichtversicherung
Berufsgenossenschaft


Einführung in die Psychomotorik/ Soziomotorik, spielzentrierte Bewegungs- und Haltungsförderung


Praxisbeispiel:
Modul Bewegungsfreude, Bewegungsfertigkeiten fördern
- psychomotorischer Abenteuerparcours


Praxisbeispiel
Modul  Körperwahrnehmung und Entspannungsfähigkeiten fördern
mit verschiedene Beispielen
Auswertung, Besprechung didaktisch – methodischer Grundmerkmale


Bewegungs- und Haltungsförderung in der Schule
Modul Bewegungsförderung in der Schule
Muntermacher im Unterricht
Bewegtes Lernen


Modul Training
Ausdauer spielerisch trainieren
kindgerechtes Training mit verschiedenen Aspekten:
- Life – Kinetik
- Kinderyoga
- Trainingsparcours auch für Kinder über 12 Jahre


Modul Wissensvermittlung
Hintergrundwissen vermitteln zur Anatomie und Rückengesundheit
Einsatz von Lehrmaterialien


Modul Ergodynamik
Das bewegte Klassenzimmer
Mindestanforderung Stuhl- und Tischeinstellungen in der Schule
Ergonomie Schulranzen
ergonomische Möbel für den Hausaufgabenplatz


Grundlagen der Settingarbeit in Kita und Schule
Definition Setting
Setting – Projekte Grundlagen,
Zusammenarbeit mit pädagogischen Personal
mögliche Praxisaktivitäten und Durchführungskriterien


Elternarbeit
Eltern aktivieren
Elternabend gestalten


Ergonomie
Grundlagen der Ergonomie
einen günstigen Schülerarbeitsplatz einrichten


Marketing und Werbung
Wie bewerbe ich Kurse RückenGesundheit Kinder
Wie kann ich ein Settingprojekt: „Gesundheitsfördernde Kita oder Schule“
starten
Möglichkeiten der Akquise
Möglichkeiten der Kooperation
Aktion Rückenwirbel


Literatur und Informationsmaterial

FiHH Das Fortbildungsinstitut
Westendorf GmbH & Co. KG

Hammerbrookstraße 69 | 20097 Hamburg
+49 - (0) 40 - 23 27 05
+49 - (0) 40 - 23 45 22
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